Krisen meistern

Nutze die Krise als Chance, stärke deine Resilienz

Krisen sind Weichenstellungen des Lebens. Nur der Tod kennt keine Krise.

Andreas Tänzer

Leider verändern wir uns nur selten, wenn alles gut läuft. Wir brauchen Krisen, damit wir daran wachsen können. Wenn Du eine Krise bewältigt hast, hast du im Ergebnis meist an Stabilität gewonnen. Es sind vor allem die Krise, die Veränderung ermöglichen.

Im Coaching unterstützen wir dich bei:

  • persönlichen Krisen,
  • Lebenskrisen,
  • spirituellen Krisen,
  • Partnerschaftskrisen und
  • anderen psychosozialen Krisen

Krisenintervention und Krisenmanagement sind oft Bestandteile im Coachingprozess. Die Wendepunkte einer Krise nutzen wir oft, um einen neuen Weg zu finden.

Einige Beispiele für gelungene Krisenbewältigung

  • Milton H. Ericson wäre fast an Kinderlähmung gestorben. Ein Jahr lang dem Tode nahe, trainierte er seine Wahrnehmung so stark, dass er der berühmteste Hypnosetherapeut seiner Zeit wurde.
  • Ein persönlich haftender Unternehmer muss Insolvenz anmelden und entdeckt das Leben neu. Er lernt meditieren und schreibt ein Buch über seine Erfahrungen.
  • Eine Jugendliche ist extrem versetzungsgefährdet. Kein Lehrer gibt ihr eine Chance. Da sie auf keinen Fall ihre Klasse wechseln will, reißt sie sich zusammen und lernt das erste Mal in ihrem Leben. Heute ist sie Doktorandin an einer Spitzenuniversität in den USA.
  • Ein Unternehmen gerät in eine Wirtschaftskrise. Die Geschäftsführung strukturiert um, entdeckt neue Geschäftsfelder und verdreifacht den Umsatz.

Vier Phasen der Krisenbewältigung

Glücklicherweise durchläufst du bei jeder Krise gesetzmäßig Phasen, an denen du erkennen kannst, wie weit du bei der Bewältigung bist. Im Coaching-Prozess unterstützen wir dich dabei, mit deinem “Schicksal Frieden zu schließen”. Die Ereignisse lassen sich nicht ändern, deine innere Haltung dazu schon.

Eine Krise führt zuallererst in einen Schockzustand. Dieser schützt vor den heftigen Gefühlen. Er lässt dich weiter „funktionieren“. Jetzt brauchst du Entlastung und Ruhe, damit du dir deiner Gefühle bewusst wirst. Du brauchst die Bestätigung, dass deine Gefühle normal und richtig sind.

  1. Phase: Nicht-Wahr-Haben-Wollen und Verleugnung

Wir wehren uns gegen eine Veränderung, wollen nicht wahrhaben, dass bisherige Pläne nicht erfüllt werden, dass nichts mehr ist, wie es war. Wir hoffen, wir bräuchten nur aufwachen aus diesem bösen Traum. Wir wollen die „schreckliche Nachricht“ nicht, und doch suchen wir nach einem Beweis, der uns hilft, die schreckliche Wahrheit zu akzeptieren.

  1. Phase: Aufbrechende Gefühle

Die  Gefühle treffen uns mit voller Wucht. Wir fühlen uns ohnmächtig, unsicher, schuldig. Wir haben Angst, verlieren die Hoffnung, hadern mit dem Schicksal. Körperliche Beschwerden stellen sich ein wie  Appetitstörungen, innere Unruhe, Schlafstörungen…
Die Krise nimmt uns vollständig in Anspruch. Unseren Alltag bewerkstelligen wir nur mit Mühe.

  1. Phase: Neuorientierung

Das Schlimmste ist überstanden. Wir konnten unsere Widerstandskraft stärken, Resilienz aufbauen, haben wieder mehr Energie. Jetzt können wir konkrete Lösungsmöglichkeiten und Auswege suchen.  Wir nehmen unser Leben wieder in die Hand, denken wieder an die Zukunft, können wieder lachen und uns freuen.

  1. Phase: Neues Gleichgewicht

Wir haben uns arrangiert. Ein neues inneres Gleichgewicht ist erreicht, neues Selbstvertrauen gewonnen, ein neues Lebenskonzept entwickelt. Die Vergangenheit können wir nicht ungeschehen machen, unsere Aufmerksamkeit liegt aber wieder auf der Gegenwart und der Zukunft.

Marion SalzmannKrisen meistern